Pflege der trockenen und entwässerten Haut

Trockene und entwässerte Haut ist schwer zu pflegen. Viele Frauen, die einen solchen Hauttyp haben, begehen Fehler, deshalb beklagen sie sich immer noch über Pickel und Pusteln. Haben Sie ebenfalls solche Probleme? Wenn ja, dann lesen Sie, welche Fehler Sie nie begehen sollten und welche Kosmetikprodukte für die Pflege der trockenen und entwässerten Haut ideal sind.

trockene-haut-pflege.jpgTrockene Haut vs. entwässerte Haut

Zuerst müssen Sie den Unterschied zwischen trockener Haut und entwässerter Haut kennenlernen. Die Oberschicht der trockenen Haut braucht Wasser und Lipide, deshalb ist sie weder befeuchtet noch eingefettet. Entwässerte Haut ist auch ein Symptom der trockenen Haut. Die Haut braucht Feuchtigkeit, und der geschädigte Hydrolipid-Mantel bewirkt, dass die Haut schnell Feuchtigkeit und Fette verliert. Die Entwässerung bezieht sich auch auf tiefe Hautschichten. Um der trockenen und entwässerten Haut eine wirksame Pflege zu sichern, müssen Sie sie sowohl von innen sowie von außen pflegen.

Fehler in der Pflege der trockenen und entwässerten Haut

1. Häufige Anwendung der Kosmetikprodukte, die okklusiv wirken

Sie sind natürlich ebenfalls wichtig. Um der Haut tiefenwirksam Feuchtigkeit zu spenden, sollten Sie der Haut geeignete Nährstoffe liefern. Eine okklusive Schicht wird Sie dabei nur stören, denn sie bildet eine dichte Barriere. Und Sie müssen Ihrer Haut vor allem Feuchtigkeit spenden. Verwenden Sie die Kosmetikprodukte, die reich an Hyaluronsäure, Aloe, Milchsäure, Pflanzenextrakte, Harnstoff und ungesättigten Fettsäuren sind. Erst dann sollten Sie nach den Produkten mit Paraffin, Wachsen, Lanolin und nicht trocknenden Ölen greifen.

2. Starke Peelings mit Schleifpartikeln

Die Peelings mit Schleifpartikeln können die Haut reizen und den Hydrolipid-Mantel der Haut schädigen. Wenn Sie denken, dass nur die Produkte mit Schleifpartikeln die Haut glätten können, irren Sie sich leider. Machen Sie am besten ein enzymatisches Peeling und tragen Sie dann eine feuchtigkeitsspendende Creme auf.

3. Falsches Waschen und Tonisieren

Wenn Sie zur Gesichtsreinigung die Kosmetikprodukte mit Detergenzien und Alkohol verwenden, begehen Sie dann einen großen Fehler. Solche Produkte reizen die Haut und trocknen sie aus. Sie beeinflussen negativ den pH-Wert der Haut und bewirken auch, dass die Haut sich rau anfühlt und wertvolle Lipide schnell verliert. Verwenden Sie zur Gesichtsreinigung am besten zarte Reinigungsschäume und Gels, und zum Tonisieren – Hydrolate. Solche Produkte reinigen die Haut, spenden Feuchtigkeit und schützen vor der Wirkung der schädlichen Umweltfaktoren.

4. Unzureichende Pflege

Sprühen Sie nach dem Waschen nur ein Hydrolat auf die Gesichtshaut und gehen Sie schlafen? Das ist doch ein großer Fehler! Obwohl diese Kosmetikprodukte eine feuchtigkeitsspendende Wirkung haben, können sie die Haut austrocknen, wenn Sie kein zusätzliches, feuchtigkeitsspendendes Pflegeprodukt auftragen. Klopfen Sie am besten ein Gesichtswasser mit Fingerspitzen in die Haut ein und verwenden Sie dann eine feuchtigkeitsspendende Creme. Eine wirksame Methode ist das Auftragen einer Creme auf die feuchte Haut. Machen Sie dann eine kurze Massage.

5. Einfluss von Temperatur, Luft und Sonne

Heiße Bäder, klimatisierte Räume und lange Sonnenbäder ohne Cremes mit UV-Filter haben auf trockene und entwässerte Haut einen negativen Einfluss. Heißes Wasser erweitert die Blutgefäße, reizt die Haut, trocknet sie aus und verursacht geplatzte Äderchen. Die Klimaanlage trocknet die Haut aus und senkt ihre Feuchtigkeit. Luftbefeuchter und feuchtigkeitsspendende Kosmetikprodukte können zum Glück diese Symptome lindern. Die Sonne hat auf die Haut ebenfalls einen negativen Einfluss. Die UV-Strahlen trocknen die Haut aus, beschleunigen den Alterungsprozess und verursachen Falten und unästhetische Verfärbungen.

6. Falsche Anwendung von Feuchthaltemitteln und Ölen

Die Feuchthaltemittel binden Wasser in der obersten Zellschicht der Haut. Sie wirken aber nur dann, wenn Wasser sich in der Oberschicht befindet. Aus diesem Grund sollten Sie zuerst ein Thermalwasser verwenden und dann nach einer Creme mit Feuchthaltemitteln, am besten mit Hyaluronsäure, greifen. Erst am Ende können Sie ein Produkt verwenden, das okklusiv wirkt.

Wenn Sie lediglich die Öle verwenden, wird Ihre Haut dann trocken und entwässert. Vergessen Sie nicht, dass die Fette nicht feuchtigkeitsspendend wirken. Sie fetten die Haut ein und machen sie weich. Die Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Produkten, Feuchthaltemitteln und Produkten, die okklusiv wirken, sichert der trockenen und entwässerten Haut die beste Pflege.

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